Neue Gemagebühren ab 2013: Agressiver Artikel in der Berliner Zeitung

Artikel in der Berliner Zeitung

Der Ton ist leicht ins unprofessionelle.

Interessant wären ein paar realistische Rechenbeispiele an konkreten Beispielen. Idealerweise welche von der GEMA und welche von einem Klubbetreiber oder kritischen Journalisten. Die Wahrheit liegt dann irgendwo dazwischen.

Einschub: Ich habe gestern mal Lily Allen Videos auf MyVideo statt Youtube gehört. Vor jedem, wirklich jedem einzelnen itel kam 30 Sekunden Werbung. Das ist in dieser Penetranz eine Frechheit. Es passt zu meinem Vorurteil die Verwerter überziehen und benachteiligen die Nutzer unter des Vorwandes Urheberinteressen.

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1500 € statt 428 und 1200 statt 377
Kampagne – Anti GEMA-Tarife 2013
Neue GEMA-Tarife sorgen für Ärger bei Diskothekenbetreibern
– Dehoga: GEMA verliert Augenmaß
Interview: Knust-Betreiber Karsten Schölermann über Pay-to-Play und die Kunst des Überlebens als Clubbesitzer
Deutsches Patentamt

Sehr aufschlußreich: Neue GEMA-Tarife: Abzocke oder gerechte Entlohnung?
– bei 6T€ Eintrittsgeldern nur 192€ zu zahlen, halte ich auch für zu wenig
– und ein Beispiel für eine kleine Veranstaltung: 90 statt 193€. Das ist gut. Der Veranstalter eines Sommerfestes mit 300 Quadratmetern Fläche und 3 Euro Eintritt bezahlt zukünftig 90 Euro statt heute 192,80 Euro. Selbst bei 700 Quadratmetern und 7 Euro Eintritt werden zukünftig nur 490 statt heute 668,90 Euro anfallen.
– bleibt der Vorwurf der Intransparenz an die Gema. Wie z.B. Dr. Motte bemängelt.

GEMA – Überzogene Tarife helfen niemandem

Fazit:
– Prinzipiell ist das Ziel der Gema gut.
– Die Vereinfachung von 11 auf 2 Tarife ist gut.
– Kleine Veranstaltungen profitieren, große Diskos werden benachteiligt. 192€ nach altem Tarif für die Urheber bei 6T€ sind zu wenig.
– Der Entscheidungsprozeß ist intransparent. Hier sollte es Änderungen bezüglich mehr Mitsprache der Gema-Mitglieder (die Mitglieder) geben.

Wie kann ein Kompromiß für Großraumdiskotheken aussehen?

Was tun!:
– OpenPetition: Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert Augenmaß
– beim Bundestag: Urheberrecht – Einrichtung einer staatlichen Verwertungsgesellschaf

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